In der persönlichen Entwicklung war es für viele Menschen notwendig, sich äußerlich wie innerlich vor physischen und psychischen Einflüssen zu schützen. Dabei entstanden individuelle Schutzmechanismen, die auch im „Hier und Jetzt“ unbewusst weiterwirken und chronisch aktiv sein können.
Werden wir von Ereignissen überwältigt oder über längere Zeiträume einer als bedrohlich erlebten Umgebung ausgesetzt, reagiert unser Organismus mit unterschiedlichen Schutzreaktionen. Bei schockartigen Bedrohungen können sich beispielsweise körperliche Blockaden aktivieren, die sich unter Umständen langfristig festsetzen und gewissermaßen im Körper „einfrieren„.
Auch bei anhaltenden Situationen, in denen wir uns einer belastenden Umgebung wehrlos ausgeliefert fühlen, kann sich schleichend und oft unbemerkt eine Art körperliche Schutzpanzerung entwickeln.
Ein weiterer Mechanismus entsteht durch Verdrängung: Wenn wir bei Problemen oder Konflikten unerwünschte Gefühle unterdrücken und zurückhalten, verlagern wir diese häufig auf die körperliche Ebene.
So kann sich unbewusst ein Muster entwickeln, bei dem wir durch das Anspannen bestimmter Körperbereiche versuchen, Kontrolle über Situation und unsere Emotionen zu erlangen. Diese Blockaden zeigen sich häufigim Bereich zwischen Becken, Herz und Schultern oder der Atmung.
Hat sich eine solche Anspannung chronifiziert, sie oft als normales Körpergefühl erlebt und in der Folge auch als vertrautes Lebensgefühl wahrgenommen.
Im heutigen Leben hemmen und unterbrechen diese ehemals schützenden Blockierungen jedoch das Pulsieren und Fließen unserer Lebensenergie. Gleichzeitig vermindern sie die Durchlässigkeit für lebendige Emotionen und Gefühle, sodass im Laufe der Zeit ein wesentlicher Teil unserer authentischen Lebensqualität verloren gehen kann – oder sie vielleicht nie im vollen Umfang spürbar war.
In Momenten innerer Ruhe kann es manchmal gelingen, die eigene Körperpanzerungen wahrzunehmen – ein Festhalten oder Zurückhalten, das sich über die Zeit entwickelt hat. Vielleicht bist du neugierig auf das Gefühl des Loslassens und auf das, was sich hinter der Rüstung zeigen könnte. Gleichzeitig gelingt es Dir noch nicht einen Zugang zu finden …
Wilhelm Reich beschreibt sieben Segmente der Panzerung die den Organismus trennen und einen ganzheitlichen Energiefluss stören oder unterbrechen können.
Augen, – Mund, – Hals, – Brust, – Zwerchfell, – Bauch,- und Beckensegment stehen miteinander in Verbindung und beeinflussen sich gegenseitig.
Mit aufmerksamer Körperarbeit begleite ich Sie auf dem Weg zu Ihrem Zugang,
- wie Sie Ihren Körper achtsam entpanzern und eingefrorene Gefühle langsam auftauen lassen
- wie Sie in Ihre Lebenskraft kommen und die Verbundenheit mit sich und Ihrer Umwelt stärken
- wie Sie sich von ihrem körperlichem Festhalten an Emotionen lösen
- wie Sie Krisen bewältigen als auch Trauer und Verluste angemessen annehmen können
- wie Sie Ihre Körperwahrnehmung sensibilisieren und verborgene Gefühle besser wahrnehmen
- wie sie einen stimmigen Energiefluss zwischen Becken und Herz fördern
- wie Sie verdrängte Gefühle befreien und in fließende Lebensenergie umwandeln
- wie Sie sich von Engegefühlen, Beklemmungen, Starre oder blockiert sein lösen
- wie Sie aufhören können sich selbst immer wieder auszuweichen
- wie Sie sich hin zu mehr Unbeschwertheit, Lebendigkeit und Körperempathie entwickeln
Kurzes Video mit unwillkürlichen Release- Bewegungen von Schulter, Nacken und Gesicht
Wir wenden uns an das autonome Nervensystem, dieses ist nicht dem bewussten Willen unterworfen. Es kann nur durch absichtslose wertfreie Aufmerksamkeit eingeladen werden.
Für eine Einzelanwendung mit Einführung, achtsamer Körperprozess und Nachgespräch sollten Sie sich Zeit zwischen 90 Min. und 180 Min. einplanen
Ich arbeite nach den Ethikrichtlinien des Nordeutschen Institut für Bioenergetische Analyse e.V. / NIBA >>







